Der Aviator Algorithmus ist das Verfahren, mit dem das Spiel den Absturzpunkt jeder Runde bestimmt. Er basiert nicht auf einem klassischen Zufallsgenerator, der im Verborgenen Zahlen ausgibt, sondern auf einem offenen, prüfbaren Verfahren: Provably Fair. Verschiedene Zutaten werden kombiniert, verschlüsselt und in eine Zahl umgerechnet. Das Ergebnis steht fest, bevor das Flugzeug abhebt.
Die Zutaten des Algorithmus
| Zutat | Herkunft | Zeitpunkt |
|---|---|---|
| Server-Seed | vom Spielserver erzeugt | vor der Runde, zunächst nur als Hash sichtbar |
| Client-Seed 1–3 | von den ersten drei Spielern der Runde | beim Setzen |
| Kombinierter Hash | SHA-512 aus allen Seeds | wird nach der Runde angezeigt |
Die Client-Seeds werden im Browser der Spieler erzeugt und lassen sich in den Einstellungen sogar selbst ändern. Weil drei zufällige Spieler beitragen, kann niemand das Ergebnis allein bestimmen.
Wie wird der Aviator Multiplikator berechnet?
- Server-Seed und die drei Client-Seeds werden zu einer Zeichenkette verbunden.
- Daraus entsteht mit SHA-512 ein langer Hash-Wert.
- Ein Teil dieses Hashs wird in eine Zahl umgewandelt.
- Eine Formel rechnet diese Zahl in den Absturzpunkt um.
Die Formel ist so gebaut, dass die Chance, einen Multiplikator X zu erreichen, bei 97 % geteilt durch X liegt. Das ist die Aviator Formel, die du auf jeder Seite über Gewinnchancen wiederfindest – siehe Gewinnchancen.
Zufallsgenerator oder nicht?
Streng genommen ist das Verfahren kein klassischer Aviator Zufallsgenerator (RNG), wie er in Slots arbeitet. Die Zufälligkeit kommt aus den Seeds: Der Server-Seed wird zufällig erzeugt, die Client-Seeds ebenfalls. Der Hash-Algorithmus sorgt dafür, dass schon kleinste Änderungen an einem Seed ein völlig anderes Ergebnis erzeugen. Deshalb ist der Absturzpunkt praktisch nicht vorhersehbar – auch nicht mit Computern oder künstlicher Intelligenz. Selbst wer tausende vergangene Runden analysiert, findet nur die bekannte Verteilung, aber keinen Hinweis auf die nächste Zahl.
Warum niemand den Algorithmus austricksen kann
- Der Server-Seed ist vorab festgelegt: Sein Hash wird vor der Runde gezeigt. Eine Änderung danach würde auffallen.
- Die Client-Seeds sind vorher unbekannt: Selbst der Betreiber weiß nicht, welche drei Spieler zuerst setzen und welche Seeds sie verwenden.
- SHA-512 ist nicht umkehrbar: Aus dem Hash lässt sich der Seed nicht zurückrechnen.
Genau deshalb scheitern alle Tools, die mit „Algorithmus geknackt“ werben – siehe Predictor-Apps und Hack-Angebote.
Aviator Algorithmus und Hausvorteil
Der Hausvorteil von 3 % steckt direkt in der Formel. Ein Teil der Umrechnung führt dazu, dass etwa jede 33. Runde sofort bei 1,00x endet, und die Verteilung höherer Werte ist entsprechend angepasst. Der Algorithmus ist also fair im Sinne von „nachprüfbar und für alle gleich“, nicht im Sinne von „ohne Vorteil für das Casino“. Mehr: Auszahlungsquote.
Selbst nachrechnen
Jede Runde zeigt im Verlauf ihre Seeds und den Hash. Mit einem SHA-512-Rechner kannst du prüfen, ob der Hash stimmt und der Multiplikator korrekt daraus folgt. Eine einfache Anleitung findest du unter Runde prüfen.
Häufige Fragen
Wie funktioniert der Aviator Algorithmus?
Server-Seed und drei Client-Seeds werden per SHA-512 zu einem Hash kombiniert, der in den Absturzpunkt umgerechnet wird.
Kann man den Algorithmus knacken?
Nein. Der Server-Seed ist verschlüsselt, die Client-Seeds sind vorher unbekannt, und SHA-512 lässt sich nicht umkehren.
Gibt es eine Formel für den nächsten Multiplikator?
Nein. Es gibt nur die Formel für die Wahrscheinlichkeit: 97 % geteilt durch X. Den konkreten nächsten Wert kennt niemand.
Warum nutzt das Spiel SHA-512?
Weil dieses Verfahren als sehr sicher gilt: Schon kleinste Änderungen ergeben einen völlig anderen Wert, und eine Rückrechnung ist praktisch unmöglich.
Ist der Algorithmus in jedem Casino gleich?
Ja. Das Verfahren ist Teil des Spiels von Spribe und unabhängig vom Casino.